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Autobahn 43


Die Zweite im Münsterland

Die zweite Autobahn durch das Münsterland verbindet Münster, das mittlere Ruhrgebiet und Wuppertal. Die A43 ist sowohl Träger des regionalen wie auch überregionalen Verkehrs.

Erst Ende der 1960er Jahre war das Münsterland mit der Vollendung der A1 durch eine erste Autobahn erschlossen worden. Bald schon nahmen die Planer eine zweite Verbindung in Angriff. Seit Anfang der 1980er Jahre ist die A43 in Betrieb.

Vielen Verkehrsteilnehmern ist sie mittlerweile ein Begriff, wenn es für Benutzer der A1 heißt: "Folgen Sie bitte den orangenen Pfeilen". Reisende aus dem Norden Richtung Köln können auf der A43 weiträumig Engstellen etwa beim Kamener Kreuz oder Westhofener Kreuz umfahren.

Ursprünglich sollte die A43 Münster auch nach Osten mit Bielefeld verbinden, als Ersatz für die stark belastete Bundesstraße 64. Dieser Plan wurde jedoch schon früh aufgegeben; eine Autobahnverbindung zwischen diesen beiden westfälischen Oberzentren bleibt unwahrscheinlich. Die A43 endet als Zubringer zum Kreuz Münster-Süd.


Streckenverlauf

  • (2) AK Kreuz Münster-Süd A1
  • (3) AS Senden B235
  • (4) AS Nottuln B525
  • (5) AS Dülmen-Nord B474
  • (6) AS Dülmen B474
  • (7) AS Lavesum
  •   Tanken + Rasten Hohe Mark Ost / Hohe Mark West
  • (8) AS Haltern B58
  • (9) AK Kreuz Marl-Nord A52
  • (10) AS Marl-Sinsen
  • (11) AS Recklinghausen/Herten B225
  • (12) AK Kreuz Recklinghausen A2
  • (13) AS Recklinghausen-Hochlarmark
  • (14) AK Kreuz Herne A42
  • (15) AS Herne-Eickel
  • (16) AS Bochum-Riemke B51
  • (17) AS Bochum-Gerthe
  • (17) AK Kreuz Bochum A40
  • (18) AS Bochum-Laer
  • (19) AK Kreuz Bochum/Witten A44
  • (20) AS Witten-Heven
  • (21) AS Witten-Herbede
  • (22) AS Sprockhövel B51
  • (23) AK Kreuz Wuppertal-Nord A1; A46

Geschichte

Die A43 wurde in den 1960er Jahren unter anderem als Ersatz für die stark überlastete B51 zwischen Münster und Bochum geplant und trug daher zunächst die Bezeichnung EB 51 (Ersatzbundesstraße).

Ab 1971 wurden die ersten Abschnitte für den Verkehr freigegeben. Im Laufe der 1970er Jahre wurden nach und nach die Bauabschnitte durch das südliche Münsterland fertig gestellt. Die letzte Lücke wurde 1981 zwischen Nottuln und Haltern-Lavesum geschlossen.

Eine ursprünglich geplante Fortsetzung über Münster hinaus nach Bielefeld wurde schon bald aufgegeben. Heute dient die A43 nicht nur dem Regionalverkehr zwischen Münster, dem Ruhrgebiet und Wuppertal, sondern auch als großräumige Entlastungs- und Umleitungsstrecke für die A1 zwischen Münster und Wuppertal.


Links und rechts der Autobahn

Die A43 beginnt bei der westfälischen Universitätsstadt Münster und führt über weite Strecken durch das landwirtschaftlich geprägte Münsterland. Bei Dülmen erreicht sie den Naturpark Hohe Mark an, den über 1.000 Quadratkilometer großen Park zwischen südlichem Münsterland und Ruhrgebiet.

Noch im Naturpark liegt Haltern am See. Bald darauf ist der Chemieindustrie-Standort Marl erreicht, der den Beginn des Ruhrgebiets markiert. Zwischen Recklinghausen und Herten geht es weiter nach Herne und Bochum, wo die A43 mit der zentralen A40 ("Ruhrschnellweg") verknüpft ist.

An Witten und Hattingen verlässt die A43 das Ruhrgebiet und nähert sich dem Bergischen Land. Die Stadt Sprockhövel ist die letzte Station vor dem Ende der A43 bei Wuppertal.